Es sieht aus wie ein logischer Karriereschritt. Und trotzdem ist es mehr… Mando Diao haben in den neun Jahren seit ihrer ersten SWE-Single „Motown Blood“ schon mehr erreicht, als eine Garagenband aus der schwedischen Provinz sich normalerweise erträumen kann:
Die einstigen Kleinstadtrebellen aus Borlänge haben bislang fünf Alben veröffentlicht, in deren Verlauf sie von aufmüpfigen Indierockern zu ernsthaften Nummer-Eins-Anwärtern avancierten, die für ihr letztes Album „Give Me Fire“ in Deutschland mit Platin dekoriert wurden. Vom bissigen „Sheepdog“ bis zum lässigen „Dance With Somebody“ hat ihr Weg die gleichberechtigt singenden Frontmänner Gustaf Norén (Gesang, Gitarre), Björn Dixgård (Gesang, Gitarre) und ihre Buddies Carl-Johan „CJ“ Fogelklou (Bass), Samuel Giers (Drums) und Mats Björke (Keys) aus den verschwitzen Szeneclubs über die Festival-Stages bis auf die „Wetten, dass...“ Bühne geführt. Auf diesem Weg – und das ist vielleicht das bemerkenswerteste – haben die fünf nie ihren Stil verleugnet. Bei allem Variantenreichtum ihrer Musik, bei all den geänderten Vorzeichen. Umwege über Japan oder das „schwierige vierte Album“ wurden gerne in Kauf genommen. Und gemeistert.
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