Es ist eine der verrücktesten und fesselndsten Geschichten der britischen Pop-Vergangenheit. Auch gehört sie zweifelsohne zu den begeisterndsten Ereignissen überhaupt. Zu behaupten, die Reunion von Take That zur Fünf-Mann-Kombo war komplett unerwartet, ist nicht ganz richtig: Die Möglichkeit, dass es passieren könnte, war zumindest seit 2006 ein ganz heißes Gerücht. In diesem Jahr gelang Gary Barlow, Howard Donald, Jason Orange und Mark Owen die erstaunliche Wiederkehr an die Spitze der Charts und das fast eine Dekade nach ihrer berühmten Trennung im Jahr 1996.
Nach 20 Jahren, 80 Millionen verkaufen Alben und 14,5 Millionen verkauften Konzert-Tickets, 19 Brit Awards, 13 Nummer # 1 Alben, 17 Nummer # 1 Singles, acht MTV Awards und neun Ivor Novellos Awards, nach Zeiten als Boyband, als Männerband, als Solokünstler, als Freunde und Feinde, als Helden und Verlierer – sind Take That jetzt hier als etwas Neues und erfrischend Unkompliziertes wieder zusammen gekommen: Sie sind eine erwachsene Pop-Band voller Brüder.
“Das Leben ist manchmal schön und seltsam zugleich”, erzählt Jason. Und nicht zuletzt liefern Take That den wohl ergreifendsten Beweis für dieses Statement.